Emotionales Schlussfolgern
Emotional Reasoning
Emotionales Schlussfolgern bedeutet, die Realität anhand von Gefühlen zu beurteilen. Man denkt zum Beispiel: 'Ich bin ängstlich, also muss es gefährlich sein.'
Details
Emotionales Schlussfolgern ist eine kognitive Verzerrung, bei der man den eigenen Gefühlszustand als Beweis für objektive Tatsachen verwendet.
'Ich bin ängstlich, also ist es gefährlich', 'Ich bin deprimiert, also ist mein Leben ein Chaos' — Wenn Gefühle stark sind, fühlen sie sich wie die Wahrheit an, aber Gefühle sind keine Fakten.
Gefühle sind wichtige Signale, spiegeln die Realität jedoch nicht immer genau wider. Versuche zu unterscheiden: 'Ich fühle das gerade, aber die Tatsachen könnten anders sein.' — Mindy empfiehlt, diese Unterscheidung regelmäßig zu üben.
💡 Alltagsbeispiel
'Wenn ich mich ängstlich fühle, urteile ich sofort: Irgendetwas muss schiefgehen.' — Das ist emotionales Schlussfolgern.
Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.