Schlafmittel (Hypnotika)
Sleeping Pills (Hypnotics)
Medikamente gegen Schlaflosigkeit – wenn das Einschlafen schwerfällt oder man nachts oft aufwacht. Sie sind für die kurzfristige Einnahme nach ärztlicher Verordnung gedacht; bei langer Anwendung können Toleranz und Abhängigkeit entstehen.
Ausführliche Erklärung
Was sind Schlafmittel?
Schlafmittel (Hypnotika oder Sedativa-Hypnotika) verkürzen die Zeit bis zum Einschlafen oder verringern nächtliches Aufwachen. Wenn Schlaflosigkeit den Alltag zu zermürben beginnt, können sie ein kurzfristiges Hilfsmittel sein, um wieder zu Schlaf zu finden.
Welche Arten gibt es?
Das sollten Sie wissen
Medikamente sind nicht die einzige Antwort
Bei chronischer Schlaflosigkeit ist die kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-I) die erste empfohlene Behandlung. Eine feste Aufstehzeit, das Bett nur zum Schlafen zu nutzen und der Umgang mit Sorgen rund um den Schlaf wirken auch nach dem Absetzen der Medikamente weiter. Eine gute Schlafhygiene kann zusätzlich helfen, weniger auf Tabletten angewiesen zu sein.
Wenn Sie den Drang verspüren, viele Tabletten auf einmal zu nehmen, oder es bereits getan haben, wenden Sie sich sofort an Ihre örtliche Notrufnummer oder die nächste Notaufnahme.
Ein Wort von Seele
Nacht für Nacht ohne Schlaf – das zehrt an Körper und Seele. Sich von Schlafmitteln helfen zu lassen, ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Aber Tabletten schlafen nicht *für* Sie, deshalb ist es genauso wichtig, Gewohnheiten aufzubauen, die den Schlaf zurückbringen. Ich wünsche Ihnen, dass diese Nacht ein bisschen erholsamer wird.
💡 Alltagsbeispiel
Eine Person, die wochenlang bis zum Morgengrauen wach lag, nahm für kurze Zeit verordnete Schlafmittel und übte gleichzeitig mit KVT-I, eine feste Aufstehzeit einzuhalten und mit ihren Sorgen rund um den Schlaf umzugehen. Einen Monat später konnte sie die Medikamente gemeinsam mit ihrer Ärztin schrittweise absetzen.
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Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.