Eine besondere Form der geistigen Erschöpfung, die durch übermäßige Nutzung von Videokonferenz-Plattformen entsteht. Sie tritt auf, weil das Gehirn auf eine andere Weise arbeiten muss als bei der persönlichen Kommunikation.
Doom-Spending ist die Neigung zu impulsiven Käufen, die durch Angst und Pessimismus über die Zukunft angetrieben werden — ein Weg, im Jetzt Trost zu suchen, wenn die Zukunft hoffnungslos erscheint.
Ein Zustand, bei dem man das Spielen nicht kontrollieren kann und so übermäßig in Spiele vertieft ist, dass das tägliche Leben erheblich beeinträchtigt wird.
Textnachrichten-Angst bezeichnet das Gefühl der Unruhe und des Stresses beim Kommunizieren über Textnachrichten oder Messenger-Apps. Dazu gehört die Angst vor ausbleibenden Antworten, das Gefühl ignoriert zu werden oder übermäßige Sorgen vor dem Absenden einer Nachricht.
Ein Zustand, in dem die Exposition gegenüber zu vielen Informationen das Urteilsvermögen trübt und zu mentaler Erschöpfung führt.
Die Filterblase ist ein Phänomen, bei dem Online-Algorithmen uns nur Informationen zeigen, die unseren Vorlieben entsprechen, sodass wir wie in einer Blase gefangen eine verzerrte Weltsicht entwickeln.
Dieses Thema befasst sich mit den vielfältigen Auswirkungen, die die Zeit vor Bildschirmen – wie Smartphones, Computern und Fernsehern – auf unseren Geist und unseren Körper hat.
Videokonferenz-Müdigkeit bezeichnet die besondere geistige und körperliche Erschöpfung, die durch lange Video-Meetings oder Videoanrufe entsteht. Es handelt sich um ein Phänomen, bei dem Energie verbraucht wird, weil man sich vor der Kamera selbst beobachtet und nonverbale Signale übermäßig verarbeitet.
Ein Phänomen, bei dem man das Gefühl hat, das Handy vibriere oder eine Benachrichtigung eingegangen sei, obwohl das in Wirklichkeit gar nicht der Fall ist.
Ein soziales Phänomen, bei dem eine Person wegen bestimmter Aussagen oder Handlungen öffentlich stark kritisiert, boykottiert oder ausgegrenzt wird.
Ein Phänomen, bei dem gefilterte Selfie-Bilder als ideales Aussehen wahrgenommen werden und die Unzufriedenheit mit dem eigenen echten Gesicht immer stärker wird. Selfie-Dysmorphie ist ein psychischer Zustand, bei dem das durch Kamerafilter oder Bearbeitungs-Apps veränderte Aussehen als Maßstab gilt und zu starker Unzufriedenheit mit dem eigenen echten Erscheinungsbild führt.
Das ängstliche Gefühl, dass andere bereichernde Erfahrungen ohne einen machen, oft verstärkt durch das Sehen von Highlights in sozialen Medien.
Wenn man das durch Filter und Bearbeitungs-Apps verschönerte Bild als das 'wahre Ich' betrachtet, wächst die Unzufriedenheit mit dem eigenen tatsächlichen Aussehen.
Die Fähigkeit, in der Online-Kommunikation die Gefühle und Situation anderer Menschen zu verstehen und rücksichtsvoll damit umzugehen. Es ist eine warmherzige Haltung, die daran erinnert, dass hinter jedem Bildschirm ein Mensch mit echten Gefühlen steckt.
Digitale Angst bezeichnet das Angstgefühl, das beim Umgang mit digitaler Technologie und in Online-Umgebungen entsteht. Es handelt sich um ein psychisches Phänomen, bei dem ständige Vernetzung, Informationsüberflutung und Cyber-Bedrohungen zu innerer Unruhe führen.
Das digitale Selbst ist die Identität, die im Online-Raum erschaffen und ausgedrückt wird und sich von unserem realen Ich unterscheiden kann – ein weiteres Ich, das wir im digitalen Raum konstruieren.
Digitale Sucht bezeichnet einen Zustand, in dem die übermäßige Nutzung digitaler Geräte oder Dienste wie Smartphones, Spiele oder soziale Medien das Alltagsleben beeinträchtigt. Es handelt sich um eine psychische Abhängigkeit, die allein durch Willenskraft kaum zu kontrollieren ist.
Ein psychischer Zustand, bei dem das Überprüfen oder Senden von E-Mails übermäßige Sorgen und Stress auslöst.
Ein Zustand, in dem man die eigene Internetnutzung nicht mehr kontrollieren kann und so stark davon abhängig ist, dass es zu erheblichen Problemen im Alltag kommt.
Die Aufmerksamkeitsökonomie betrachtet die menschliche Aufmerksamkeit als knappes Gut, um das digitale Plattformen konkurrieren. Social Media, Apps und Nachrichtenseiten sind darauf ausgelegt, deine Aufmerksamkeit so lange wie möglich zu binden.
Die Falle, das eigene echte Leben ständig mit den geschönten Ausschnitten anderer im Internet zu vergleichen.
Eine Methode, psychologische Beratung und Therapie über das Internet zu erhalten, die große Vorteile in Bezug auf Zugänglichkeit und Bequemlichkeit bietet.
Ein psychischer Zustand, bei dem man sich ängstlich und unruhig fühlt, wenn das Handy nicht in der Nähe ist – auch bekannt als 'Nomophobie'.
Ein Zustand extremer geistiger und körperlicher Erschöpfung, der durch übermäßige Nutzung digitaler Geräte und Online-Aktivitäten entsteht. Es ist ein Zustand totaler Ausgelaugtheit, bei dem selbst das Anschauen eines Bildschirms zur Qual wird.
Ein Forschungsbereich, der die psychologischen Ursachen und Merkmale von Verhaltensweisen untersucht, die online absichtlich andere Menschen provozieren oder Konflikte auslösen. Er hilft dabei, die verborgenen mentalen Muster hinter dem Trolling zu verstehen.
Damit sind die psychischen und körperlichen Vorteile gemeint, die entstehen, wenn man die Nutzung digitaler Geräte für einen bestimmten Zeitraum bewusst reduziert oder unterbricht. Eine kurze Auszeit von der digitalen Welt kann das Gemüt spürbar erleichtern.
Eine Angst, die aus der Sorge entsteht, dass im Internet hinterlassene Spuren dauerhaft bestehen bleiben und sich negativ auf die eigene Zukunft auswirken könnten. Es ist die Furcht, dass alte Beiträge oder Suchverläufe irgendwann zum Problem werden könnten.
Ein Fachgebiet, das sich mit dem psychischen Trauma von Opfern befasst, deren intime Aufnahmen ohne Zustimmung verbreitet wurden, sowie mit dem Prozess der Heilung und Erholung.
Ein Bereich, in dem algorithmusbasierte Technologien zur Unterstützung und Behandlung der psychischen Gesundheit eingesetzt werden. Er entwickelt sich in vielfältigen Formen weiter, darunter algorithmusbasierte Beratung, Emotionsanalyse und digitale Therapeutika.
Die Fähigkeit, digitale Technologien und Informationen kritisch zu verstehen und gesund zu nutzen. Es ist eine wichtige Kompetenz, die es ermöglicht, die Online-Welt klug zu navigieren und sich selbst zu schützen.
Eine Lebensweise, bei der man digitale Geräte und Online-Aktivitäten bewusst reduziert, um sich auf das wirklich Wichtige konzentrieren zu können.
Eine Methode der psychologischen Behandlung, bei der Virtual-Reality-Technologie in einer sicheren Umgebung eingesetzt wird. Sie hilft dabei, Phobien, posttraumatischen Stress und andere Probleme durch schrittweise Konfrontation in einer virtuellen Umgebung zu überwinden.
Psychisches Unbehagen, das entsteht, wenn man wahrnimmt, dass Online-Empfehlungsalgorithmen das eigene Verhalten verfolgen, Inhalte manipulieren und Entscheidungen lenken – verbunden mit dem Gefühl des Autonomieverlustes im digitalen Raum.
Eine parasoziale Beziehung ist eine einseitige emotionale Bindung an Medienpersönlichkeiten wie Schauspieler oder YouTuber, bei der man sich ihnen nah fühlt, obwohl sie einen selbst nicht kennen.
Doomscrolling bezeichnet das zwanghafte, endlose Scrollen durch negative Nachrichten oder Inhalte, bei dem man einfach nicht aufhören kann.
Die zwanghafte Gewohnheit, endlos durch negative Nachrichten und beunruhigende Inhalte im Internet zu scrollen, obwohl man sich dabei schlechter fühlt.
Ein Phänomen, bei dem wir in sozialen Medien nur die strahlendsten Momente anderer sehen und dadurch in die Illusion verfallen, dass unser eigener Alltag armselig wirkt.
Eine Praxis, bei der man die Nutzung sozialer Medien über einen bestimmten Zeitraum bewusst reduziert oder unterbricht, um die psychische Gesundheit wiederherzustellen. Sie hilft dabei, digitale Erschöpfung zu überwinden und innere Ruhe zurückzugewinnen.
Technoferenz bezeichnet das Phänomen, bei dem die Nutzung digitaler Geräte zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikation stört. Die Konzentration auf Smartphone oder Tablet unterbricht die Verbindung zu den Menschen, die direkt vor einem sind.
Ein paradoxes Phänomen, bei dem man sich trotz der Verbindung mit vielen Menschen über soziale Medien noch einsamer fühlt.
Dieses Konzept befasst sich mit den psychologischen Auswirkungen der Nutzung sozialer Medien auf das eigene Wertgefühl und Selbstwertgefühl. Es hilft dabei, das digitale Umfeld zu verstehen, in dem das Selbstwertgefühl durch Vergleiche mit anderen leicht ins Wanken geraten kann.
Ein Thema, das untersucht, wie die Offenlegung persönlicher Daten und Verletzungen der Privatsphäre im Internet die psychische Gesundheit beeinflussen.
Idealisierte Körperbilder in sozialen Medien beeinflussen die Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen.
FOMO ist das Angstgefühl, dass andere Menschen ohne einen selbst schöne Erlebnisse haben. Dieses Phänomen wird durch soziale Medien verstärkt und gilt als eines der charakteristischen digitalen Psychologiephänomene der modernen Gesellschaft.
Social Media FOMO ist das Phänomen, bei dem man durch das Beobachten der Erlebnisse anderer in sozialen Medien das Gefühl entwickelt, etwas zu verpassen. Es ist ein modernes psychologisches Phänomen, das entsteht, wenn man den Alltag anderer Menschen in Echtzeit verfolgt.
JOMO ist das Gegenteil von FOMO und bezeichnet die Freude daran, nicht überall dabei sein zu müssen. Es steht für die innere Ruhe, die entsteht, wenn man akzeptiert, dass man nicht an allem teilnehmen muss.
Dark Patterns sind Gestaltungstechniken für digitale Benutzeroberflächen, die Nutzer absichtlich täuschen oder manipulieren, um sie zu unerwünschten Handlungen zu verleiten. Es handelt sich um unfaires Design, das unsere psychologischen Schwachstellen ausnutzt.