Selbstsabotage
Self-Sabotage
Ein Verhaltensmuster, bei dem man unbewusst den eigenen Erfolg behindert, obwohl man auf seine Ziele hinarbeitet.
Details
Was ist Selbstsabotage?
Selbstsabotage ist ein widersprüchliches Muster, bei dem man versucht, das zu erreichen, was man möchte, aber gleichzeitig Verhaltensweisen zeigt, die genau das verhindern. Dies kann sich darin äußern, dass man am Abend vor einer Prüfung plötzlich anfängt zu putzen, sich zurückzieht, wenn eine gute Beziehung sich entwickelt, oder wichtige Deadlines aufschiebt.
Warum sabotieren wir uns selbst?
Die Wurzeln der Selbstsabotage liegen häufig in der Angst vor dem Scheitern, der Angst vor Erfolg oder einem geringen Selbstwertgefühl. Die unbewusste Überzeugung 'Ich verdiene diese guten Dinge nicht' lässt uns kurz vor dem Erfolg auf die Bremse treten. Außerdem kann vertrautes Unglück bequemer erscheinen als unbekanntes Glück.
Wie erkennt man Selbstsabotage?
Selbstsabotage geschieht unbewusst und ist daher schwer zu erkennen. Achte auf wiederkehrende Muster. Wenn Dinge immer wieder an ähnlichen Punkten schiefgehen, könnte ein inneres Muster am Werk sein und nicht die äußeren Umstände.
Mindys aufmunternde Worte
Wenn du Selbstsabotage bei dir entdeckt hast, hast du bereits den ersten Schritt zur Veränderung gemacht. Anstatt dich zu beschuldigen, versuche zu verstehen: 'Mein innerer Schutzimpuls hat sich auf diese Weise gezeigt.' Mindy unterstützt dich dabei, deinen eigenen Erfolg von ganzem Herzen annehmen zu können.
💡 Alltagsbeispiel
Obwohl genug Zeit zur Vorbereitung auf ein wichtiges Vorstellungsgespräch vorhanden war, verbrachte man die Nacht damit, Serien zu schauen, schob die Vorbereitung auf und scheiterte schließlich beim Gespräch – das ist ein typisches Beispiel für Selbstsabotage.
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Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.