Selbstüberwachung (Self-Monitoring)
Self-Monitoring
Selbstüberwachung bezeichnet die Fähigkeit, das eigene Verhalten in sozialen Situationen zu beobachten und zu regulieren. Menschen unterscheiden sich darin, wie stark sie sich situationsabhängig anpassen, was eine wichtige Rolle für zwischenmenschliche Beziehungen und das Selbstverständnis spielt.
Details
Was ist Selbstüberwachung?
Selbstüberwachung (Self-Monitoring) ist ein Konzept des Sozialpsychologen Mark Snyder und beschreibt das Ausmaß, in dem eine Person ihr Verhalten und ihre Selbstdarstellung in sozialen Situationen beobachtet und reguliert.
Hohe Selbstüberwacher vs. niedrige Selbstüberwacher
Selbstüberwachung im Alltag
Selbstüberwachung zeigt sich in verschiedenen Situationen:
Mindys einfühlsamer Rat
Mindy sagt: 'Das Anpassen des eigenen Verhaltens an Situationen ist eine soziale Kompetenz. Aber wenn man sich zu sehr anpasst, kann man sich selbst verlieren. Das Wichtige ist die Balance zwischen dem 'Ich-selbst-Sein' und dem angemessenen Umgang mit Situationen. Manchmal ist es gut, sich selbst zu fragen: Drücke ich gerade wirklich meine echten Gefühle aus?'
Für eine gesunde Selbstüberwachung
💡 Alltagsbeispiel
In einer Besprechung ruhig und professionell aufzutreten, während man sich mit engen Freunden lebhaft und verspielt verhält – das ist Selbstüberwachung in Aktion.
Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.