Perinatale Depression
Perinatal Depression
Eine Depression, die während der Schwangerschaft oder nach der Geburt auftreten kann, bei der hormonelle Veränderungen und psychische Belastungen zusammenwirken.
Details
Was ist perinatale Depression?
Die perinatale Depression (Perinatal Depression) ist eine Depression, die von der Schwangerschaft bis etwa ein Jahr nach der Geburt auftreten kann. Sie ist vielen unter dem Begriff 'postpartale Depression' bekannt, kann jedoch tatsächlich bereits während der Schwangerschaft beginnen – daher wird der umfassendere Begriff 'perinatale Depression' verwendet.
Wie äußert sie sich?
Es können anhaltende Traurigkeit und innere Leere, Schwierigkeiten beim Aufbau einer Bindung zum Baby, extreme Erschöpfung und Schlafprobleme, Veränderungen des Appetits sowie Konzentrationsschwierigkeiten auftreten. Hinzu kommen Schuldgefühle wie 'Ich bin keine gute Mutter (kein guter Vater)', Angst vor der Betreuung des Babys und in schweren Fällen auch Gedanken zur Selbstverletzung.
Wie entsteht sie?
Die Hauptursache sind die raschen hormonellen Veränderungen während Schwangerschaft und Geburt. Dazu kommen Schlafmangel, der Druck durch die neue Rolle, fehlende soziale Unterstützung und frühere Depressionen, die alle zusammenwirken. Es ist wichtig zu wissen, dass dies ein medizinischer Zustand ist, der nichts mit den Qualitäten als Elternteil zu tun hat.
Mindys Worte
Es ist keine Schande, sich in der freudigen Zeit der Ankunft eines neuen Lebens niedergeschlagen zu fühlen. Perinatale Depression ist sehr häufig und kann mit der richtigen Hilfe überwunden werden. Du bist bereits eine gute Mutter, ein guter Vater. Mindy ist immer für dich da und drückt dir die Daumen.
💡 Alltagsbeispiel
Nach der Geburt fühlt sich die Mutter beim Anblick ihres Babys eher leer und ängstlich als freudig und weint jeden Tag – das könnte ein Zeichen einer perinatalen Depression sein.
Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.