Eigengruppen-Bias
In-group Bias
Der Eigengruppen-Bias beschreibt die Tendenz, die eigene Gruppe gegenüber anderen Gruppen positiver zu bewerten.
Details
Der Eigengruppen-Bias ist die Tendenz, Mitglieder der eigenen Gruppe (Eigengruppe) positiver zu bewerten als Mitglieder einer Fremdgruppe (Außengruppe). Dieses Phänomen tritt selbst dann auf, wenn Gruppen nach völlig unbedeutenden Kriterien eingeteilt werden – so stark ist dieser Effekt.
Er entsteht aus dem psychologischen Bedürfnis heraus, das Zugehörigkeitsgefühl und das Selbstwertgefühl aufrechtzuerhalten.
Wenn der Eigengruppen-Bias stark ausgeprägt ist, kann er zu Vorurteilen und Diskriminierung führen.
Der Austausch mit verschiedenen Gruppen und eine offene Haltung können helfen, diesen Bias zu reduzieren – Mindy unterstützt dich gerne dabei, das zu reflektieren.
💡 Alltagsbeispiel
Jemanden allein deshalb sympathischer zu finden und positiver zu bewerten, weil er dieselbe Schule besucht hat oder aus derselben Region stammt, ist ein typisches Beispiel für den Eigengruppen-Bias.
Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.