Gruppendenken
Groupthink
Gruppendenken ist ein Phänomen, bei dem kritisches Denken unterdrückt wird, weil der Wunsch besteht, den Zusammenhalt der Gruppe zu bewahren.
Details
Gruppendenken bezeichnet ein Phänomen, bei dem die realistische Bewertung von Alternativen ignoriert wird, weil der Druck besteht, die Harmonie innerhalb der Gruppe aufrechtzuerhalten.
Das Konzept wurde erstmals von Irving Janis eingeführt und kann zu fehlerhaften Entscheidungen führen.
Typische Merkmale sind die Abschirmung gegenüber externen Meinungen, die Illusion der Einstimmigkeit und Druck auf Andersdenkende.
Die Invasion in der Schweinebucht und die Challenger-Katastrophe werden häufig als prominente Beispiele genannt.
Die Förderung vielfältiger Meinungen und die Zuweisung einer 'Advocatus Diaboli'-Rolle helfen dabei, Gruppendenken zu verhindern. Mindy unterstützt dich gerne dabei, dieses Thema näher zu erkunden.
💡 Alltagsbeispiel
Wenn du in einem Meeting schon einmal eine ablehnende Meinung nicht geäußert hast, weil alle anderen zustimmten, hast du Gruppendenken am eigenen Leib erfahren.
Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.