Generativität
Generativity
Der Wunsch, der nächsten Generation etwas zu hinterlassen, und das Bedürfnis, zum Wachstum anderer beizutragen. Es ist eine warme innere Motivation, bedeutungsvolle Spuren in einer Welt zu hinterlassen, die über das eigene Ich hinausgeht.
Details
Was ist Generativität?
Generativität ist ein Konzept des Entwicklungspsychologen Erik Erikson und beschreibt das psychologische Bedürfnis, die nächste Generation zu fördern, zu lehren und zu leiten sowie einen bedeutungsvollen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. In Eriksons psychosozialer Entwicklungstheorie wird sie als zentrale Entwicklungsaufgabe des mittleren Erwachsenenalters (etwa 40–65 Jahre) beschrieben, kann aber tatsächlich in jedem Lebensalter erlebt werden.
Verschiedene Formen der Generativität
Zusammenhang mit psychischer Gesundheit
Mindy betont die Bedeutung der Generativität, weil Forschungsergebnisse zeigen:
Wenn Generativität fehlt (Stagnation)
Erikson bezeichnete das Gegenteil der Generativität als Stagnation. Damit meinte er das Gefühl, in der eigenen Welt gefangen zu sein, das Wachstum gestoppt zu haben und das Leben als bedeutungslos zu empfinden.
Wege zur Förderung der Generativität
Mindys Gedanke
Generativität bedeutet nicht, großartige Leistungen zu hinterlassen. Ein warmes Wort, das man jemandem schenkt, eine kleine Weisheit, die man teilt – das sind die Samen, die die Welt zu einem besseren Ort machen.
💡 Alltagsbeispiel
Nach dem Ruhestand Kindern in der Gemeindebibliothek Bücher vorzulesen und dabei die Erfüllung zu spüren, dass die eigene Zeit und Aufmerksamkeit zum Wachstum der Kinder beiträgt – das ist ein wunderschönes Beispiel für Generativität.
Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.