Spielstörung
Gaming Disorder
Ein Zustand, bei dem man das Spielen nicht kontrollieren kann und so übermäßig in Spiele vertieft ist, dass das tägliche Leben erheblich beeinträchtigt wird.
Details
Die Spielstörung ist ein Zustand, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell als Krankheit eingestuft wurde, wobei der Kontrollverlust über das Spielverhalten das zentrale Merkmal darstellt.
Was ist eine Spielstörung?
Mindy erklärt es dir gerne. Eine Spielstörung ist nicht dasselbe wie einfach viel zu spielen. Sie liegt vor, wenn man die Spielzeit nicht mehr selbst regulieren kann, wichtige Lebensbereiche wie Schule, Arbeit oder zwischenmenschliche Beziehungen erheblich beeinträchtigt werden und dieser Zustand mindestens 12 Monate anhält.
Wichtige Diagnosekriterien
Psychologischer Hintergrund der Spielstörung
Für das übermäßige Versinken in Spiele kann es verschiedene psychologische Gründe geben:
Mindys aufmunternde Worte
Spielen ist an sich nichts Schlechtes. Aber wenn das Spielen andere wichtige Dinge im Leben verdrängt, lohnt es sich zu schauen, welche unerfüllten Bedürfnisse sich dahinter verbergen. Wenn es schwer ist, das alleine zu bewältigen, ist es auch eine mutige Entscheidung, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
💡 Alltagsbeispiel
"Ich spielte jeden Abend bis tief in die Nacht, kam dadurch wiederholt zu spät zur Arbeit und sagte alle Treffen mit Freunden ab."
Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.