Dermatillomanie (Excoriation Disorder)
Dermatillomania
Ein Zustand, bei dem es schwer fällt, das wiederholte Kratzen, Zupfen oder Quetschen der Haut zu stoppen, bis Wunden entstehen. Es handelt sich nicht um mangelnde Willenskraft, sondern um seelischen Schmerz, der sich über die Haut ausdrückt.
Details
Überblick
Hallo, ich bin Mindy. Die Dermatillomanie (auch Excoriation Disorder genannt) beschreibt einen Zustand, bei dem man die eigene Haut wiederholt zupft, kratzt und quetscht und dieses Verhalten nur schwer stoppen kann. Oft beginnt es damit, Pickel, kleine Wunden, Schorf oder raue Hautstellen zu berühren. Viele Menschen leiden darunter, weil sie das Verhalten trotz aller Versuche nicht unterlassen können.
Kernkonzepte
Die wichtigsten Merkmale der Dermatillomanie im Überblick:
Die Dermatillomanie gehört zu den körperfokussierten repetitiven Verhaltensweisen (BFRB). Stress, Angst, Langeweile und Perfektionismus können auslösende Faktoren sein.
In diesen Fällen trifft es zu
Wie kann man damit umgehen?
Mindys Wort an dich
Es ist verständlich, dass du dich schämst oder frustriert bist, weil du nicht aufhören kannst, an deiner Haut zu zupfen. Aber das liegt nicht an mangelndem Willen. Es ist ein Signal deiner Seele, und mit der richtigen Unterstützung kann es deutlich besser werden. Grübele nicht allein darüber nach – trau dich, darüber zu sprechen. Mindy ist für dich da.
💡 Alltagsbeispiel
Jedes Mal, wenn Stress entsteht, werden kleine Pickel oder raue Hautstellen im Gesicht mit den Fingern gezupft, bis es blutet und Narben entstehen. Obwohl man versucht aufzuhören, wandert die Hand immer wieder zum Gesicht – das ist ein typisches Beispiel für Dermatillomanie.
Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.