Bipolare Störung (manisch-depressive Erkrankung)
Bipolar Disorder
Eine affektive Störung, bei der sich Phasen übermäßig gehobener Stimmung (Manie oder Hypomanie) mit Phasen tiefer Depression abwechseln. Umgangssprachlich wird sie oft 'manisch-depressive Erkrankung' genannt.
Ausführliche Erklärung
Die bipolare Störung, oft auch manisch-depressive Erkrankung genannt, ist eine affektive Störung. Phasen, in denen Stimmung und Energie weit über das Übliche steigen, wechseln sich mit Phasen ab, in denen sie tief absinken. Diese Schwankungen sind viel stärker und dauern viel länger als gewöhnliche Stimmungstiefs und -hochs und wirken sich auf Alltag, Arbeit und Beziehungen aus.
Welche Formen gibt es?
So kann es sich zeigen
In Hochphasen fühlt man sich trotz wenig Schlaf nicht müde, Gedanken und Sprechen werden schneller, und manchmal gibt man impulsiv Geld aus oder schmiedet überzogene Pläne. In Tiefphasen schwindet der Antrieb, Schlaf und Appetit verändern sich, und Selbstvorwürfe können stärker werden.
Gut zu wissen
Eine bipolare Störung ist keine Frage des Charakters oder der Willenskraft, sondern ein Zustand, der sich mit Behandlung gut begleiten lässt. Medikamente wie Stimmungsstabilisierer zusammen mit Psychotherapie sowie ein regelmäßiger Schlaf- und Tagesrhythmus helfen sehr. Wenn Stimmungsschwankungen deinen Alltag beeinträchtigen, sprich mit einer Fachärztin oder einem Facharzt für Psychiatrie.
Seele hört dir jederzeit gern zu – auch an Tagen, an denen deine Stimmung auf und ab geht.
💡 Alltagsbeispiel
Wochenlang kaum schlafen, vor Ideen sprühen und viele Projekte gleichzeitig beginnen – und danach eine Zeit lang kaum aus dem Bett kommen: Das ist ein typischer Verlauf bei einer bipolaren Störung.
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Seele ist hier, um dieses Thema mit dir zu erkunden und persönliche Ratschläge zu geben
Dieser Inhalt dient Bildungszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Diagnose.